Kürbissamen zur Vermehrung

Eine direkte Saat ist von Mitte bis Ende Mai möglich, wenn kein Nacht- bzw. Bodenfrost zu erwarten ist.
Der Platzbedarf einer Pflanze richtet sich danach, ob der Kürbis stark oder schwach rankt. Nichtrankende Arten benötigen einen Boden von etwa 120 x 75 cm, rankende Arten etwa 180 x 75 und stark rankende Kürbisse wesentlich mehr. Sie überranken Gartengitterzäune, Hecken, und Sträucher in einer Höhe von über 1-2 m und haben häufig Ausläufer von einigen Metern.


 


Kreuzungen
Kürbiskerne aus eigener Zucht sollte man nicht verwenden.
Nur eine künstliche Bestäubung mit anschleißender Abdeckung schließt aus, dass der Kürbis sich nicht mit anderen Sorten kreuzen kann. Selbst bei Sortenabständen von  800 m ist eine Kreuzung nicht ausgeschlossen. Da Bienen Entfernungen von über 1,5 km schnell überwinden,  sind Abstände von ca. 3 km zu empfehlen. 

Gekreuzte Sorten sind für Speisekürbisse sehr zum Nachteil, weil es hier starke Änderungen im Ertrag, Wachstum und Geschmack gibt:
Der Käufer wird aufgrund der Sortenvielfalt immer anspruchsvoller. Ein Hokkaido sollte ein echter Hokkaido bleiben!
(Bei Zierkürbissen ist es aber interessant zu beobachten, wie sich die einzelnen  unbekannten Fruchtformen entwickeln!)

Achtung:
Hybrid-Sorten (F1) lassen sich nicht nachzüchten!

Abbildungen von Kürbiskernen unter ->Pflanzen->Merkmale->Kerne

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